Jahresbericht 1999 Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft ARGE LANDENTWICKLUNG

Impressum

Herausgeber:
Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung
Vorsitzender Herr Abteilungsleiter Thomas Neiss
Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstraße 3
40476 Düsseldorf

Tel.: 0211 4566-379, Fax: 0211 4566-947

Redaktion: Geschäftsstelle der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung
beim Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Referat III B 7, Herr Ministerialrat Udo Kock

Tel: 0211 4566-347, Fax: 0211 4566-947

Druck: LÖBF/LAfAO NRW, Dezernat 14,

Inhalt

1. Einführung 

2. Organisation der ArgeLandentwicklung

3. Sitzungen der Gremien der ArgeLandentwicklung

4. Beratungsschwerpunkte der ArgeLandentwicklung

5. Öffentlichkeitsarbeit

6. Zusammenfassung

 

Anlagen

Kurzberichte der kommissarischen Vorsitzenden der Arbeitskreise und des Sonder-Arbeitskreises

  • Arbeitskreis Bodenmanagement, Flurbereinigung, Agrarstrukturelle  Entwicklungsplanung   
  • Arbeitskreis Dorferneuerung
  • Arbeitskreis Recht     
  • Arbeitskreis Technik und Automation 
    • Sonder-Arbeitskreis Bodenordnung in den neuen Ländern       

II            Organisationsstruktur der ArgeLandentwicklung                                              

III            Geschäftsordnung der ArgeLandentwicklung   

IV            Aufgabenbeschreibung und -zuordnung der Arbeitskreise                     

V            Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung         

                         


1            Einführung

    • Die Arbeitsgemeinschaft ist eine der Agrarministerkonferenz bzw. deren Amtschefkonferenz zugeordnete Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft gemäß Beschluss der Agrarministerkonferenz vom 05. November 1976. Mitglieder sind das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die für den Fachbereich Landentwicklung zuständigen Ministerien der Länder. Diese werden durch einen Angehörigen ihrer Verwaltung für Landentwicklung vertreten.
    • Nach § 2 Abs. 1 der Geschäftsordnung sind Grundlage für die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft die "Leitlinien Landentwicklung - Zukunft im ländlichen Raum gemeinsam gestalten". Die Arbeitsgemeinschaft hat die Landentwicklung, insbesondere die in den Leitlinien genannten Instrumente, fortzuentwickeln und neuen Entwicklungen anzupassen.

Die Arbeitsgemeinschaft hat danach die Aufgabe, die Planung und Durchführung von Vorhaben der Landentwicklung durch rechtzeitige  gemeinsame Behandlung der allgemeinen und grundsätzlichen Angelegenheiten zu fördern. Zu diesem Zweck hat sie insbesondere

    • Grundlagenmaterial zu erarbeiten und Orientierungsdaten für die Landentwicklung zur Verfügung zu stellen
    • Empfehlungen für die Vorbereitung, Planung und Durchführung der Vorhaben der Landentwicklung zu geben
    • die Technik in der Landentwicklung weiterzuentwickeln
    • Öffentlichkeitsarbeit zu leisten
    • den Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu pflegen;      
    • die Zusammenarbeit mit Hochschulen zu pflegen und wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Landentwicklung aufzuarbeiten
    • die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Landentwicklung zu fördern;       
    • die Belange der Landentwicklung in anderen Gremien zu vertreten.

    • Nach § 2 Abs. 3 ihrer Geschäftsordnung legt die Arbeitsgemeinschaft jährlich einen Bericht über ihre Tätigkeit im abgelaufenen Kalenderjahr vor. Dieser wird den Mitgliedern seit 1978 übermittelt.

 

    • Die Amtschefkonferenz hat am 17. September 1998 in Jena im Hinblick auf die von ihr gebilligten Leitlinien Landentwicklung und der damit einhergehenden Restrukturierung der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Flurbereinigung (ArgeFlurb) die Umbenennung in Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung (ArgeLandentwicklung) beschlossen.

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2            Organisation der ArgeLandentwicklung

      • Den Vorsitz und die Geschäftsführung hat Nordrhein-Westfalen für die Jahre 1999 bis 2001 übernommen.
      • Der stellvertretende Vorsitz liegt gemäß dem Beschluss der 24. Sitzung des Plenums bei dem Mitglied, von dem der Vorsitz weitergegeben wird. Der Freistaat Thüringen hatte den Vorsitz von 1996 bis 1998 und nimmt somit für die Jahre 1999 bis 2001 die Aufgaben des stellvertretenden Vorsitzes in der ArgeLandentwicklung wahr.
      • Auf der 25. Sitzung hat das Plenum der ArgeLandentwicklung beschlossen, den Vorsitz und die Geschäftsführung für die Jahre 2002 bis 2004 auf Rheinland-Pfalz zu übertragen.
      • Die Organisationsstruktur sowie die Vertretungen im Plenum und in den Arbeitskreisen sind in der Anlage II tabellarisch aufgelistet.
      • Die neuen Arbeitskreise
        AK I                 Bodenmanagement, Flurbereinigung, Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung
        AK II                Dorferneuerung
        AK III               Recht
        AK IV              Technik und Automation
        Sonder-AK       Bodenordnung in den neuen Ländern
        haben die ihnen gestellten Aufgaben behandelt. Soweit Aufträge des Plenums abschließend beraten wurden, sind die Ergebnisse dem Plenum zur Beschlussfassung vorgelegt worden.

            Das Plenum hat die Berichte der kommissarischen Vorsitzenden der Abreitskreise zustimmend zur Kenntnis genommen.

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3            Sitzungen der Gremien der ArgeLandentwicklung

Im Berichtszeitraum haben folgende Sitzungen der Gremien der ArgeLandentwicklung stattgefunden:

Plenum der ArgeLandentwicklung
5. Sitzung vom 08.09. bis 10.09.1999 in Minden

Schwerpunktthemen:

      • Entwicklung der GAK
      • Agenda 21
      • Förderung der internationalen Zusammenarbeit
      • Internationale Konferenz rural21
      • Dorf 2000 im Rahmen der EXPO 2000li>
      •  Landentwicklung im Internet

    Arbeitskreis Bodenmanagement, Flurbereinigung, Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung
    1. Sitzung vom 11.05. bis 13.05.1999 in Bonn
    Schwerpunktthgemen: Umsetzung der Leitlinien Landentwicklung
    Förderung der internationalen Zusammenarbeit
    Dorfentwicklungsverfahren nach dem FlurbG

    Arbeitskreis Dorferneuerung
    1. Sitzung vom 16.03.1999 in Würzburg
    2.   Sitzung vom 08.06. bis 09.06.1999 in Kirchlinteln/Niedersachsen
    Schwerpunktthema: Umsetzung der Agenda 21
    Dorferneuerung und Agenda 2000
    Dorferneuerung und Umnutzung

    Arbeitskreis Recht

    1. Sitzung vom 03.12. bis 04.12.1998 in München
    2. Sitzung vom 01.06. bis 02.06.1999 in Weimar
    Schwerpunktthemen: Sammlung, Auswertung und Aufbereitung der Rechtsprechung zum FlurbG und 8. Abschn. des  LwAnpG Klärung von Rechtsfragen

    Arbeitskreis Technik und Automation
    1. Sitzung vom 26.05. bis 27.05.1999 in Magdeburg
    Schwertpunktthemen:
    Graphische Informations- und Bearbeitungssysteme
    GPS-Technik (Erfahrungsaustausch)                             

    Sonder-Arbeitskreis Bodenordnung in den neuen Ländern
    1. Sitzung vom 03.02. bis 04.02.1999 in Berlin 
    2. Sitzung vom 15.06. bis 16.06.1999 in Radebeul 3. Sitzung vom 17.11. bis 18.11.1999 in Celle
    Schwerpunktthemen:
    Landentwicklung durch Flurneuordnung
    Zusammenführung von Boden- und Gebäudeeigentum
    Umgepflügte Wege und Gewässer
    Probleme im Zusammenhang mit KAP- Straßen
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    4 Beratungsschwerpunkte der ArgeLandentwicklung

    Aus den Beratungen und Arbeiten der ArgeLandentwicklung sind folgende Schwerpunkte zu nennen:

    Neufassung der Geschäftsordnung

    Die neue Geschäftsordnung ist mit Beschluss des Plenums am 08. September 1999 in Kraft getreten und wird mit dem vorliegenden Jahresbericht (Anlage III) veröffentlicht.

    Aufgabenbeschreibung und -zuordnung der neuen Arbeitskreise

    Das Plenum hat der neuen Aufgabenbeschreibung und -zuordnung der neuen Arbeitskreise zugestimmt. Sie ist in die Internetpräsentation aufgenommen und wird im vorliegenden Jahresbericht (Anlage IV) veröffentlicht.

    Bestimmung der Vorsitzenden der Arbeitskreise

    Gem. § 8 der Geschäftsordnung hat das Plenum die aus der Mitte der Mitglieder jedes Arbeitskreises vorgeschlagenen Vorsitzenden wie folgt benannt:
    Arbeitskreis I             Herrn RD Schulz

    Arbeitskreis II            Herrn MR Rakow

    Arbeitskreis III           Herrn RD Dr. Schwantag

    Arbeitskreis IV           Herrn LRD Durben

    Sonder-Arbeitskreis   Herrn RD Dr. Knauber

    Vertretung der ArgeLandentwicklung in anderen Gremien

    Als Vertreter der ArgeLandentwicklung im Plenum der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen (AdV) und im Verleihungsausschuss für den Carl-Pulfrich-Preis hat das Plenum den Vorsitzenden des Arbeitskreises Technik und Automation, Herrn LRD Durben, und als Vertreter der ArgeLandentwicklung in der Deutschen Geodätischen Kommission seinen Vorsitzenden, Herrn Abteilungsleiter Neiss, benannt.

    Symposium des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit der ArgeLandentwicklung vom 4. bis 6. Mai 1999 in Erfurt

    Hinsichtlich seiner besonderen Außenwirkung hat das für den Fachbereich Landentwicklung bedeutsame Symposium des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit der ArgeLandentwicklung vom 4. bis 6. Mai 1999 in Erfurt stattgefunden, das unter dem Leitthema ”Entwicklung ländlicher Räume - Zukunft gemeinsam gestalten” stand.

    Es wurden die vier Themenkomplexe behandelt:
        • Konzepte für die Entwicklung ländlicher Räume
        • Bewährte Instrumente für die Entwicklung ländlicher Räume in Deutschland
        • Landentwicklung in Deutschland 2000
        • Deutschlands Beitrag zur EXPO 2000.

    Für die ArgeLandentwicklung hat der Vorsitzende in einem Grußwort auf die für die erfolgreiche Arbeit der Arbeitsgemeinschaft notwendigen Rahmenbedingungen verwiesen:

        • ausreichende und verstetigte finanzielle Fördermöglichkeiten auf EU-, Bundes- und Landesebene,
        • angemessene Bereitstellung von Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)" für die Instrumente der Landentwicklung (Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung, Flurbereinigung und Dorferneuerung) im Verhältnis zur einzelbetrieblichen Förderung,
        • offene Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Bundesländer im Rahmen der GAK im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedingungen der landwirtschaftlichen Betriebe und des Infrastrukturbedarfes im ländlichen Raum in den einzelnen Bundesländern.

    Entwicklung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes"

    Im Jahre 1999 hat sich der Finanzrahmen der GAK nach Jahren der Kürzungen stabilisiert. Mit der Umsetzung der EG-VO "Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums" sind zudem erweiterte bzw. neue Fördermöglichkeiten für die Bundesländer eröffnet worden ( z. B. im Bereich des Vertragsnaturschutzes, des ökolgischen Landbaus und der regionalen Verarbeitung und Vermarktung).

    Strategien zum Erhalt gewachsener Kulturlandschaften

    Das Plenum hat den AK I im Zusammenhang mit der organisatorischen Entwicklung der Verwaltungen für Flurneuordnung und Landentwicklung beauftragt, ein einheitliches Positionspapier zum Erhalt gewachsener Kulturlandschaften zu erstellen, um auf dessen Grundlage ein Profil für mögliche Dienstleistungen der Verwaltung für die Entwicklung des ländlichen Raums zu entwickeln.

    Agenda 21

    Unter Einbeziehung des dem Plenum vorgelegten Konzeptes des AK Dorferneuerung für die Einbringung der Landentwicklung in die Agenda 21-Prozesse soll die Thematik “Agenda 21“ unter Berücksichtigung der Aktivitäten in den Ländern weiter verfolgt werden.

    Förderung der interationalen Zusammenarbeit

    Hinsichtlich einer Stärkung der Förderung der internationalen Zusammenarbeit sind die Bundesländer aufgerufen, Experten für die internationale Zusammenarbeit und geeignete Bund-Länder-Projekte der internationalen Zusammenarbeit zu benennen. Die Internetpräsentation der einzelnen Länder soll entsprechend ergänzt werden.

    Förderung der internationalen Präsenz auf dem Gebiet der Landreform, Bodenordnung und Landentwicklung

    Zur Förderung der internationalen Präsenz auf dem Gebiet der Landreform, Bodenordnung und Landentwicklung wird die ArgeLandentwicklung als Vertreter in der Beratungsgruppe für internationale Entwicklung im Vermessungs- und Geoinformationswesen (BEV) Kontakte mit MOLA (Meeting of Officials on Land Administration) und der “Europäischen Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung und Landentwicklung“ aufnehmen und sondieren, ob in diesen Gremien grundsätzliche Bereitschaft besteht, durch Zusammenarbeit mit der ArgeLandentwicklung die internationale Präsenz auf dem Gebiet der Landreform, Bodenordnung und Landentwicklung zu verstärken.

    Internationale Konferenz zur Zukunft und Entwicklung ländlicher Räume

    rural21

    Als Beitrag zur rural21 soll das Sonderheft zu den Leitlinien Landentwicklung rechtzeitig erstellt und auch in englischer Sprache publiziert werden.

    Bund/Länder-Gemeinschaftsprojekt “Dorf 2000“ im Rahmen der EXPO in Hannover

    Im Rahmen der Expo 2000 in Hannover sollen 12 ausgewählte Dörfer einheitlich präsentiert werden. Für den eiligen Besucher der EXPO wird ein Faltblatt mit Darstellung aller 12 Dörfer erarbeitet. Als Kern des Bund/Länder-Gemeinschaftsprojektes ist ein Multi-Media-Stand mit Terminal und Internetzugang geplant. Zudem sollen die Dörfer in einem Video vorgestellt werden.

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    5 Öffentlichkeitsarbeit der ArgeLandentwicklung

    Landentwicklung und ArgeLandentwicklung im Internet

    Der Präsentation der Landentwicklung und der ArgeLandentwicklung im Internet hat das Plenum zugestimmt.

    Sonderheft zu den Leitlinien Landentwicklung

    Das Sonderheft zu den Leitlinien Landentwicklung - Zukunft im ländlichen Raum gemeinsam gestalten - mit Beispielen zur Lösung von Aufgaben im ländlichen Raum wird die ArgeLandentwicklung den Ländern in einer Auflagenhöhe von 5.500 Exemplaren bereitstellen.

    Faltblatt Leitlinien Landentwicklung

    Das Faltblatt Leitlinien Landentwicklung wurde in einer Auflagenhöhe von 150.000 Exemplaren gedruckt und den Ländern zur Verfügung gestellt.

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    6          Zusammenfassung

    Die bereits in den vergangenen Jahren mit dem Ziel der Verwaltungsmodernisierung einhergehende Umstrukturierung der Landesverwaltungen dauert an und schließt die Flurneuordnungs- und Landentwicklungsverwaltungen in den Bundesländern mit ein. Der damit verbundene Personalabbau führt zwangsläufig dazu, dass neue von den Verwaltungen zu erbringende Dienstleistungen zeitnah nur zu erfüllen sind, wenn anhängige Arbeiten zügig abgeschlossen werden. Dies ist aber nur möglich, wenn auch die für die auszuführenden Anlagen und Maßnahmen erforderlichen Finanzmittel rechtzeitig bereitgestellt werden. Insbesondere die Förderung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" ist unverzichtbare Grundlage für die eigenständige und nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes. Alle Anstrengungen müssen fortgesetzt werden, dass dieses Förderinstrument ein verlässlicher Partner der Verwaltungen für Landentwicklung bleibt.

    Ein weiterer Modernisierungsprozess vollzieht sich in den für Flurneuordnung und Landentwicklung verantwortlichen Verwaltungen mit der Umsetzung der Leitlinien Landentwicklung. Abgestimmt auf ihre regionalen Besonderheiten, haben die Länder einen für die Entwicklung der jeweiligen ländlichen Regionen erforderlichen Handlungsrahmen erarbeitet.

    Um die breite Palette der Dienstleistungen der Verwaltungen nicht nur Fachleuten, sondern auch einer interessierten und sensibilisierten Öffentlichkeit vorzustellen und näher zu bringen, präsentiert sich die ArgeLandentwicklung seit dem Jahre 1999 im Internet unter der Adresse www.landentwicklung.de.

    Um der Bitte der Amtschefs der AMK hinsichtlich einer effizienten Bewirtschaftung der öffentlichen Mittel zu entsprechen, soll von dem bisherigen dreitägigen Rhythmus der Plenumssitzungen abgegangen und die nächste Sitzung des Plenums im Jahre 2000 auf zwei Tage konzentriert werden.

    Mein Dank gilt allen, die durch ihr Engagement in den Arbeitskreisen oder in Arbeits- und Projektgruppen die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung - davon bin ich überzeugt - ein gutes Stück nach vorne gebracht haben.

    Außerdem danke ich allen Kolleginnen und Kollegen, dass sie das vorsitzführende Land im Jahr 1999 so tatkräftig unterstützt haben.

    Der Vorsitzende Thomas Neiss

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